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Kapitel 7: Die Königin der Nashörner von Sumatra

"Boah, Eva, ich vermisse Maria jetzt einfach zu doll. Sie muss einfach aus dem Gefängnis freikommen, sonst sterbe ich oder kriege riesige Depressionen." Eva setzte sich auf das Sofa und legte ihre Krücken beiseite. Paula blickte zur Decke hinauf. "Möge Gott Maria aus dem Gefängnis befreien und ihr ihre Sünden vergeben", betete sie, ohne dabei richtig an Gott zu glauben. Sie war zwar nicht gläubig, aber ein kleines Gebet konnte bestimmt nicht schaden. "Paula", warnte Eva, "du wirst peinlich." Paula erhob sich schwerfällig von ihrem Stuhl, auf dem sie gekniet hatte. "Ich schreibe ihr jetzt einen Brief." "Noch einen?", fragte Eva. "Wie altmodisch! Kannst du ihr nicht einfach eine SMS schicken?" "Nein, die SMS würde, glaube ich, nicht bei ihr ankommen. Deswegen schreibe ich ihr Briefe. Keine Sorge, ich find’s auch altmodisch." Eva stand ebenfalls auf und griff nach ihren Krücken. "Peinlich, peinlic...

Kapitel 6: Viele Grüße aus Old Deutschland

Lukas riss die Tür weit auf und rannte nach draußen. "Vera! Wo bist du?! Komm her! Du musst uns sagen, wie du in unseren Chat gekommen bist! Du darfst da nicht einfach so ran!" Als Vera immer noch nicht auftauchte, rief er: "Komm raus aus deinem Versteck! Das ist nicht mehr lustig!" Vanessa kam auch raus. "Hast du sie?", fragte sie. "Nein!", rief Lukas panisch. "Such sie doch auch!" Er fuchtelte wild mit den Armen, wie immer, wenn er aufgeregt war. "Gut. Teilen wir uns auf. Du suchst um das Haus herum, ich auf der Straße", schlug Vanessa vor. "Nein, ich will auf der Straße! Machen wir es umgekehrt!", panikte Lukas. Einige erfolglose Minuten später ging er zu Vanessa, die gerade den Mülleimer für Altpapier untersuchte. "Und, hattest du Erfolg?", fragte sie und begann, den Bio-Müll unter die Lupe zu nehmen. "Nein! Vera ist nirgendwo!", kreischte Lukas schweißgebadet. Auch Vanessa begann zu schwitzen...

Kapitel 5: Hosenanzug-Spionin

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Lukas machte sich auf den Weg. Unter dem Arm trug er ein Paket. Auf seiner Stirn prangten Schweißperlen. Mit großen Schritten lief er auf das Hotel zu. Er blieb vor der Tür stehen und zog an ihr. Sie ging nicht auf. Er drückte gegen sie. Sie ging auf. Lukas lief eine Treppe hoch und klopfte gegen die erste Tür, die er sah. "Wer ist da?", fragte eine Stimme. "Lukas", sagte Lukas. "Was willst du?", fragte die Stimme misstrauisch. "Ich teile die Post aus", behauptete Lukas. Die Tür ging auf. Lukas ging rein und entdeckte Zoe. "Eigentlich brauchen wir keine Post", sagte sie grimmig. "Mist!", schimpfte Lukas. "Das ist nicht das richtige Zimmer!" "In welches willst du denn?", fragte Marie, die dazugekommen war. "In das von Vera und Vanessa", antwortete Lukas. Marie wies auf eine Tür gegenüer. "Da wohnen Vera, Vanessa und Lisa." "Aha", sagte Lukas und ging auf die Tür zu. Zoe schloss ...

Kapitel 2: Alle mobben Vera

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Greta, Christina und Paula saßen auf der kleinen Treppe zum Hotel. Genauer gesagt, Paula saß auf der Treppe und Greta und Christina saßen neben ihr in ihren Rollstühlen. Paula starrte auf ihr Handy. Greta erzählte Christina aus ihrer Kindheit an der Ostsee in der Stadt Danzig. Christina hörte Greta zu und zeichnete auf einen Notizblock Strichmännchen, die Greta und die anderen Personen, von denen Greta ihr erzählte, sein sollten. Plötzlich schrie Paula so laut, dass Christina der Bleistift aus der Hand fiel: "Guckt mal! Stella und Nek haben auf YouTube ein Video gepostet!" Christina und Greta beugten sich über Paulas Handy. Paula tippte auf das Video. Stella und Nek erschienen auf dem kleinen Bildschirm. Sie kletterten auf eine Palme. Oben zogen sie Grimassen und aßen Bananen. "Wir sind Affen", sagte Nek. "Das ist lustig!", sagte Christina. "Finde ich auch", sagte Paula. Tanja hob einen Ziegelstein auf. "Der kommt mir gerade wie gerufen! Da...