Posts

Posts mit dem Label "Streit" werden angezeigt.

Kapitel 10: Ausgesetzt und aufgenommen

Am nächsten Morgen stand Nek zeitig auf und überlegte, wie er Stella schonend beibringen konnte, dass nicht sie die richtige für ihn war, sondern Jona. Er überlegte hin und her, aber keine Idee überzeugte ihn so richtig. Schließlich beschloss er, es ihr einfach direkt geradeheraus zu sagen und zu hoffen, ihre Wut würde nicht zu groß sein. Es war einfach das einfachste und beste, was ihm einfiel; um den heißen Brei herumzureden würde wenig nützen und Stella vermutlich nur noch mehr in Rage versetzen. Also wartete er darauf, dass Stella aufwachte. Schon bald wachte sie tatsächlich auf. Nachdem sie sich angezogen und frisiert hatte, kam sie zu ihm. Noch war sie ahnungslos. Nek gab sich einen Ruck. Er begann: "Stella, ich..." Stella sah seinen Gesichtsausdruck und merkte sofort, dass es nicht sehr angenehm sein würde. Sie stemmte die Hände in die Hüften, musterte Nek scharf und sagte spitz: "Was ist?" Nek wich ihrem bohrenden Blick aus und senkte den Kopf, um ihr nicht ...

Kapitel 8: Surferpaar

Marie, Zoe und Franziska gingen mit dem Zelt zum Strand. Marie und Franziska freuten sich schon darauf, Malu und Sari wieder zu treffen. Marie hatte auch ein Surfbrett dabei, weil ihr Surfen Spaß machte. Am Strand kamen ihnen schon Malu und Sari entgegen und halfen ihnen, das Zelt aufzubauen. Eine Weile saßen die fünf im Zelt. Franziska verkrümelte sich hinten in einer Ecke des Zelts und guckte Handy. Zoe, Marie, Malu und Sari saßen vorne. Zoe erzählte Malu und Sari über ihre Heimat Jamaika, die gar nicht so weit von den Bahamas entfernt war. Marie beobachtete einen Surfer, der waghalsige Salti auf den Wellen machte. Schließlich sagte sie zu Malu und Sari: "Ich gehe mal zum Meer und frage diesen Surfer, wie er die Salti hinkriegt." "Ja, klar", sagte Malu. "Bring uns die Tricks später bei!", sagte Sari. "Ja, genau", sagte Zoe. Franziska gab kein Wort von sich. Marie klemmte sich ihr Surfbrett unter den Arm und ging durch das Wasser auf den Surfe...

Kapitel 7: Die Königin der Nashörner von Sumatra

"Boah, Eva, ich vermisse Maria jetzt einfach zu doll. Sie muss einfach aus dem Gefängnis freikommen, sonst sterbe ich oder kriege riesige Depressionen." Eva setzte sich auf das Sofa und legte ihre Krücken beiseite. Paula blickte zur Decke hinauf. "Möge Gott Maria aus dem Gefängnis befreien und ihr ihre Sünden vergeben", betete sie, ohne dabei richtig an Gott zu glauben. Sie war zwar nicht gläubig, aber ein kleines Gebet konnte bestimmt nicht schaden. "Paula", warnte Eva, "du wirst peinlich." Paula erhob sich schwerfällig von ihrem Stuhl, auf dem sie gekniet hatte. "Ich schreibe ihr jetzt einen Brief." "Noch einen?", fragte Eva. "Wie altmodisch! Kannst du ihr nicht einfach eine SMS schicken?" "Nein, die SMS würde, glaube ich, nicht bei ihr ankommen. Deswegen schreibe ich ihr Briefe. Keine Sorge, ich find’s auch altmodisch." Eva stand ebenfalls auf und griff nach ihren Krücken. "Peinlich, peinlic...

Kapitel 4: Schwer krank

Paula sah aus dem Fenster. In wenigen Minuten würde Eva ankommen! Paula freute sich schon riesig darauf, endlich nicht mehr allein in ihrem Hotelzimmer zu hocken. Sie hatte schon Orangen geschnitten, Staub gewischt, die Fenster geputzt und die Topfpflanze gegossen, damit sie Eva bei ihrer Ankunft richtig willkommen heißen konnte. Da! Unten auf der Straße humpelte Eva mit ihren krücken entlang. Paula riss das Fenster auf. "Eva!", schrie sie. "Hallo Eva!" Sie winkte Eva zu. Eva hob den Kopf und bemerkte sie. "Hi Paula", rief sie und versuchte, mit ihrer Krücke zu winken. Als sie es nicht schaffte, rief sie Paula zu: "Tut mir leid. Ich kann wegen diesen doofen Krücken nicht winken. Das ist mir richtig peinlich, glaub mir." "Macht nichts", rief Paula. "Ich komme zu dir runter." Sie rannte nach unten in die Lobby und von dort aus nach draußen. Eva ließ ihren Koffer stehen und hinkte das kleine Stück zu ihr. "Boah", sagte ...

Kapitel 3: Turteltäubchen

Er sah Abdul auf sich zukommen. "Äh... Hi Abdul", sagte er. "Ich hab dich schon überall gesucht!", sagte Abdul. Judith stellte sich neben ihn. "Ich auch!", sagte sie. "Und warum? Wolltet ihr etwas mit mir machen?", fragte Lukas. Man sah ihm sofort an, dass er schlecht drauf war. "Nö. Aber wir wollten wissen, wo du bist und was du machst. Karsten hat gesagt, er geht zu Jenny, und Timon geht zum Strand, das hat er mir geschrieben", sagte Abdul. "Und du hast ihm nichts gesagt oder geschrieben!", ergänzte Judith. Lukas zuckte die Schultern. "Ist halt so. Na und?" "Du spannst mich aber echt auf die Folter! Wo warst du?", rief Abdul. Lukas stöhnte. Gerade gab es für ihn nichts schlimmeres, als die ganze Geschichte noch mal zu erzählen. "Kann ich euch das später sagen?", fragte er. Abdul sah Judith an. Judith zuckte die Schultern. "Nein", entschied Abdul. Lukas fiel wie tot um. "Doch....